Wahlkampf 2009: Bürgerfonds zieht Bilanz
Um an dieses Ziel zu gelangen, beschritt der Bürgerfonds viele Pfade. Vor allem aber verknüpfte er die Offline- mit der Online-Akquise. Denn auch bei der Spendenakquise setzt die FDP aufs Internet. "Über den Dialog können wir nicht nur Spender erreichen, sondern auch eine klare Beziehung zur Partei herstellen", sagt David Kugler, Leiter des Bürgerfonds.
So wurden unter www.fdp-buergerfonds.de unter anderem auch Kampagnen und Aktionen der FDP in den Mittelpunkt gerückt, um den Menschen zu signalisieren: „Auch eine kleine Spende hilft, um am Politikwechsel mitzuwirken.“ Anhand einer Spendenuhr kann jeder ablesen, wie viel er zum Erfolg beigetragen hat.
Auch die Unterstützung eines speziellen Zwecks wurde in vielen Fällen vor allem durch Kleinspenden zur bedeutsamen Kraft. Mit den Mitteln konnten etwa Flyer, Solms-Bierdeckel und Plakate gedruckt und Anzeigen geschaltet werden. Der FDP-Bürgerfonds hatte zudem allen Internet-Spendern die Möglichkeit gegeben, im Spendenparlament unter den verschiedenen Optionen einen Favoriten auszuwählen, für den die gemeinsam erzielten Mittel verwendet werden. Die wiederum votierten dafür, am Wahl-Wochenende zwölf ganzseitige Zeitungsanzeigen mit prominenten Unterstützern zu schalten.
Bei der Initiative "Spenden Parlament 09" ging es dem FDP-Bürgerfonds um Transparenz und um die demokratische Beteiligung an der Finanzierung des Wahlkampfes. Die Spenden, die über das Parlament eingingen, flossen in ein gemeinsames Wahlkampf-Budget. Das galt auch für die Kleinst-Spenden der Aktion www.jeder-pixel-zaehlt.de. Dort konnte man einfach per Spenden-SMS mitgestalten und illustrieren, wie Deutschland es besser kann. Mit jeder drei Euro-Spenden-SMS wandelt sich ein Pixel des Bildes vom sozialistischen Schreckensszenario in ein liberales Deutschland, das es besser kann. Laut FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz folgte das Abstimmen über die Verwendung der gewonnen Mittel der liberalen Grundausrichtung des Wahlkampfes. „Die FDP setzt auf den Wahlkampf von unten und den direkten Dialog mit dem Bürger.“
Dazu gehörten auch die monatlichen Verlosungen des Bürgerfonds, die in der Endphase des Wahlkampfes aufgestockt worden sind. So gab es beispielsweise Devotionalien der FDP-Ehrenvorsitzenden Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel und Otto Graf Lambsdorff zu gewinnen. Ganz im Stile des Barack-Obama-Wahlkampfes wurden die Spender vom FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz mit einer Logen-Einladung bei der „Schlagernacht des Jahres“ in der O2-World belohnt. Auch Kleinstspender kamen bei der FDP ständig in den Genuss des Zugangs zu besonderen Ereignissen. Schon für zehn Euro nahm man monatlich an Verlosungen teil, gewann Preise oder erlebte den Wahlkampf hautnah.
So geschehen beim 60. Bundesparteitag der FDP in Hannover. Dort konnten mehr als zwei Dutzend der Gäste aus einer ganz besonderen Warte die Wahlen des Präsidiums und der Bundesvorstands und die Debatte des Wahlprogramms zur Bundestagswahl verfolgen: Als Unterstützer der FDP bot ihnen das Team des Bürgerfonds ein besonders Rahmenprogramm. Absolutes Highlight dürfte dabei das Niedersachsen-Derby Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg gewesen sein.
Für insgesamt über 1.300 weitere Unterstützer des Bürgerfonds dürften aber die Wahlkampf-Kundgebungen in besonderer Erinnerung geblieben sein, sie hatten die Gelegenheit genutzt, hautnah bei den Großveranstaltungen als VIP dabei zu sein. Bis zu 1.000 Zuschauer und mehr lockte FDP-Chef Guido Westerwelle auf seiner Wahlkampftour quer durch die Republik in die Stadthallen, Marktplätze, und Bierzelte. Ob Wahlkampfauftakt der Liberalen in Düsseldorf oder Veranstaltungen in Lüdenscheid, Hamm oder Konstanz - die FDP und ihr Spitzenkandidat ziehen die Menschen zu Hunderten in ihren Bann.
Von hunderten konnte man auch bei manchen der bundesweit insgesamt 22 Fundraising-Dinner zu Gunsten des FDP-Bürgerfonds und liberaler Politik sprechen. Bis zu 270 Gäste wurden auf den Empfängen im Beisein der FDP-Parteispitze inklusive der FDP-Ehrenvorsitzenden und Prominenten begrüßt. Dieses Superwahljahr hatte es auch was die Spenden anging in sich: Insgesamt konnte die Bundespartei bei knapp 4.000 Spendern um 2,1 Millionen Euro werben.
Es gibt auch noch ein besonderes Dankeschön für alle Spender: Jeder, der die politische Arbeit der FDP in diesem Jahr mit einer Spende unterstützt hat, bekommt ein persönliches Video zugesandt, in dem sich unter anderem die Mitarbeiter im Thomas-Dehler-Haus, die freiwilligen Helfer, Bundeschatzmeister Hermann Otto Solms, Generalsekretär Dirk Niebel, Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz und FDP-Parteichef Guido Westerwelle dafür bedanken. "Diese Spende verbessert den Einsatz für liberale Politik in allen Bereichen unserer Organisation. Sie ist auch ein Ausdruck von Unterstützung, der uns von der Parteispitze bis zum Praktikanten weiter motiviert", so Solms.
Seien Sie dabei und unterstützen Sie uns. Jede Spende an den FDP-Bürgerfonds wird im vollen Umfang für die Arbeit der Freien Demokraten eingesetzt.
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